Donnerstag, 18. April 2013

Aperitivo Amaro

Ein Aperitif auf klassischer Art...

3cl Punt E Mes
3cl Cynar
3 Dashes Angostura Bitter
Soda

Alle Zutaten, mit Ausnahme von Soda, im Tumbler auf Eis gut verrühren, mit einer Zitronenzeste abspritzen und hinzugeben. Soda extra reichen.
Als kleines Extra: Ananas-Chip (getrocknet - gesüßt und gesalzen)




Freitag, 18. Januar 2013

Ebbe & Flut...


Liebe Leser, Freunde und Bekannte!


Wie ihr leider feststellen müsst, tut sich hier nicht wirklich viel mehr. 
Auf Grund beruflicher und privater Gegebenheiten fehlt mir einfach die Zeit und Muße. 
Ich möchte dieses Blog nicht einfach dahin plätschern oder im Stillen sterben lassen, daher die Entscheidung - das Ganze wird auf Eis gelegt, bis wieder einmal Kreativität, Ideen, Zeit und Muße vorhanden sind.
Es hat mir viel Spaß gemacht, zu berichten und ein Teil der Bar-Blogszene zu sein.
Ich hoffe und wünsche, dass das "Blogleben" weiterhin seinen Bestand erfährt.  Dazu soll nach wie vor meine Blogliste behilflich sein. Es gibt tolle Blogs!!!

In diesem Sinne und hoffentlich bis bald
B@rGeist

Mittwoch, 9. Januar 2013

Weihnachten ist überall!

Hier ist lange nichts passiert...und nun noch nicht mal was wirklich interessantes zur Barkultur...

Hoffe Ihr mögt es trotzdem.
Denn ich war mal wieder in Thailand. Diesmal im Golf von Thailand, Nähe der kambodschanischen Grenze. Koh Mak und Koh Kood waren die besuchten Inseln. Noch nicht so überlaufen und mit kleinen Resorts, sehr zu empfehlen.

Auch hier gibt es Barkultur, allerdings etwas anderer Art.

Die bevorzugte Strandbar mit dekorativen Sonnenuntergang und den Füssen im Sand bot ganz akzeptable Drinks an!






Aber was ich besonders hier erwähnen möchte sind die diversen schönen Weihnachts- dekorationen...man entkommt dem nicht auch wenn man will!!!

Diese "hübschen" Rentiere sogar mit Zöpfen haben wir auf Koh Mak gesehen.
Macht sich sehr gut bei 30 Grad und so authentisch :-)

In dem Sinne wünsch ich
Frohes neues Jahr!!

Sonntag, 23. September 2012

GIN-Buch // GIN alles über Spirituosen mit Wacholder

Vom einstigen Schattendasein losgelöst, hält Gin heutzutage wieder verstärkten Einzug in die Sortimente und belebt die Barkultur mit neuem Glanz. Alten Cocktailrezepturen wird neues Leben eingehaucht, und sowohl Connaisseure als auch die Bartenderzunft können mittlerweile auf ein breites Spektrum an Wacholderspirituosen zurückgreifen. 
Höchste Zeit also für eine Hommage an diese edlen Tropfen! Das umfassende Handbuch für jedermann bietet einen kompakten Überblick über Gin, Genever und Wacholderbrände. Es informiert über Zutaten, Herstellung sowie die wichtigsten Marken und führt durch deren Geschichte bis hin zur Cocktailära, der die Welt großartige Mixturen verdankt. Nicht fehlen dürfen dabei natürlich die verschiedenen Martini-Cocktails und klangvolle Klassiker, die ihren Ruhm alten Hollywoodfilmen verdanken.
Die Gin-Renaissance ist in vollem Gange und präsentiert sich hier in neuem, frischen Design mit einer erstaunlichen Vielfalt.
Mit Sinn für Qualität und echter Leidenschaft für "Spirituosen mit Wacholder" geschrieben, ist es ab sofort im Buchhandel bestellbar.

ISBN-10:   3905834189
ISBN.13:   978-3905834185
Sprache:    Deutsch
Verlag:      édition gastronomique, Zürich     
Taschenbuch mit Prägung,  263 Seiten, farbliche Abbildungen.
Preis:         41,50 €
www.gin-buch.de

Samstag, 15. September 2012

Schall & Rauch



Als man die Luft noch schneiden konnte...
Ein kleines Resümee.

Wir erinnern uns noch, als Rauchwolken uns umwogen und diese kräftig inhalierten.
 Stinkend, verraucht, die Lungen voll gepumpt und die eigene Nase hat nicht mehr wahrgenommen als die einer überzüchteten Katze.
 Vorbei sind die Jahre als Räucherware, und ich bin froh darum.
 Dass dies ein Eingriff in die freien Rechte war, daran mag ich nicht zweifeln. Aber hat es geschadet? Anfängliche Einbußen waren vernehmbar und das die Eckkneipe daran schwer erkrankte bleibt nicht unerwähnt. Aber es hat uns auch etwas „gesundes“ gebracht und für viele hat es auch zu einem „genussvollen“ Gang vor die Tür geführt. Und wie schaut es jetzt nach den Jahren aus, verzeichnen wir noch immer starke Einbußen? Aus meinem Umfeld heraus – nein. Einige Charles Bukowskis bleiben zwar aus aber sei es drum.
 Darüber hinaus kann sich unser eins über eine bessere Wahrnehmung seiner Geruchs- und Geschmacksknospen freuen.  Es ist erstaunlich und freudig zu beobachten, wenn ich mit bestimmten Kräutern und Gewürzen an der Bar arbeite.  Aufsteigende Aromen schwängern die Luft und Gäste werden dadurch gelockt, durch Beobachtungen zu folgen und zu fragen, was man denn gerade zaubert.
 Anlass genug, um sich jetzt einen würzigen und aromatischen Old Fashioned mit frischem Rosmarin und Kardamom zu mixen und dazu  eine Ashton Corona Zigarre zu schmauchen.

Cheers ;-))

Sonntag, 22. Juli 2012

Gier...

Was, wenn Verstand und Vernunft verschlissen sind, sich Moral von Morast kaum noch unterscheiden?!
Wie soll man verstehen, wenn  Präventivschläge der Dank deiner Verwurzelung sind und Lügen als Fäden für ein ganzes Netz gesponnen werden?!
Ich danke für eine lange und lehrreiche Zeit, doch jetzt ist genug.  An jene  verlogenen Egozentriker, möge euch der Pfad der Wahrheit begegnen und euer Tun und Handeln im wahrhaften Glanze erscheinen.   

Mittwoch, 4. Juli 2012

HAYMAN'S ROYAL DOCK NAVY STRENGTH GIN

ROYAL DOCK NAVY STRENGTH GIN 


Hayman's erweitert seine Produktpalette mit einem Navy Stregth Gin, den Hayman´s Royal Dock Gin mit 57% Vol.

Ein Gin mit großer Geschichte, denn dieser reine und kräftige Gin wurde seit dem Jahr 1863 von der Familie Hayman und ihren Vorfahren sowohl an die britische Admiralität, als auch an den Handel geliefert. Das in London ansässige Unternehmen brachte den Gin zu dem Royal Victoria Yard am Royal Dock, dem größten der drei Admiralty Victualling Yards.
Das Royal Dock, das sich in Deptford on the Thames nahe London befindet, wurde 1513 von Heinrich VIII. errichtet. Im Laufe der folgenden vier Jahrhunderte wurde das Royal Dock zu einem legendären Ort und zum Ausgangspunkt einiger der bedeutendsten Unternehmungen der britischen Marine-geschichte. Von hier aus eroberte dieser Gin die ganze Welt.

Das Royal Dock, die führende Werft in jener Zeit, war die erste Werft, die Schiffe für die Royal Navy baute. Die Docks werden in einem Atemzug mit der Erhebung von Sir Frances Drake in den Ritterstand, den Entdeckungsreisen von Frobisher und Vancouver, dem Auslaufen der Schiffe gegen die Spanische Ar-
mada und den Schlachten von Nelson genannt, zu denen auch Trafalgar gehörte.

Das in Royal Victoria Yard umbenannte Dock, das ab den 1850er Jahren nunmehr der Versorgung mit Nahrungsmitteln und Getränken diente, war das größte der Admiralty Victualling Yards. Die anderen beiden befanden sich bei Gosport (der Royal Clarence Yard) und Plymouth (der Royal William Yard).

Tasting Notes (Pressemitteilung):


Nase:    Hayman‘s Royal Dock Gin ist charakteristisch, reich und kräftig in der Nase und drückt sich durch den typischen Gin-Wacholder-Duft aus. Dies ist alleine aufgrund der Alkoholstärke zu erwarten, allerdings behält er seine lebendigen Zitrus-Aromen und die floralen Muster schon in der Nase, was eher untypisch für einen solch kräftigen Gin ist.

Gaumen:    Dieser intensive und dabei weiche Gin schafft es die Balance zwischen Wacholder, Koriander und Zesten aus Orange und Zitrone zu halten. Spuren von Konfekt und prickelnd feurige Noten kombiniert mit einer Spur Toffee erschaffen eine angenehme, leicht-süße Wärme.


Abschluss:    Die anhaltenden Wacholder- und Zitrus-Noten mischen sich mit den anderen Botanicals und hinterlassen einen leckeren, warmen, dezent floralen und honiglichen Abgang.



Sonntag, 10. Juni 2012

The Campbells Apartement - New York

Diese Bar wollte ich schon immer mal besuchen aber hab sie beim letzten NY Besuch nicht gefunden. Versteckt im Grand Central Terminal mit einem Treppenaufgang durch eine unscheinbare Tür kommt man in diese, wie ein grosses, dunkles Büro mit Mahagonimöbeln, weinroten Leder und Kamin bestückte Bar. Dieser historische Raum war früher das Büro des in den 20 Jahren berühmten Tycoon John W. Campbell.
Am Eingang wird man erst von hübschen Hostessen begutachtet, Turnschuhe, Basecaps und Baggypants werden nicht eingelassen.
An diesem, sonnigen Samstagabend ist es noch ruhig. Die Drinks sind lecker, die Barmänner aufmerksam... alles sehr klassisch und stilvoll - einen Besuch wert!


Zeitgeist - Gela

Freitag, 1. Juni 2012

Johnnie Walker Luxusrange...



DIAGEO launcht zwei neue Whisky-Varianten im Premium-Bereich.

Wiesbaden, Mai 2012 – Mit zwei neuen Premium-Blends begeistert Johnnie Walker ab August 2012 Deutschlands Whisky-Liebhaber: Johnnie Walker Gold Label Reserve und Johnnie Walker Platinum Label.

Mit den zwei neuen, luxuriösen Varianten beweist DIAGEO Trendbewusstsein und verwirklicht den global-steigenden Wunsch des Connaisseurs nach hochwertigen Whiskys. Die Scotch Blends Johnnie Walker Gold Label Reserve und Johnnie Walker Platinum Label gesellen sich zum Johnnie Walker Blue Label in das DIAGEO Reserve Portfolio, der Luxusrange des Konzerns. 



Johnnie Walker Gold Label Reserve – The Celebration Blend


Als Hommage an die hohe Handwerkskunst des Verblendens hat Master-Blender Jim Beveridge seine Lieblingswhiskys mit größter Sorgfalt ausgewählt und zu diesem vielschichtigen Blend vermählt. Unter ihnen befindet sich auch der Clynelish Single Malt Scotch Whisky, dessen Wasser aus der Quelle in Kildon Hills stammt, wo der Legende nach im 19. Jahrhundert zum ersten Mal Gold in Schottland gefunden wurde.
Die außergewöhnlichen Aromen des besonderen Blends beruhen auf der Unterschiedlichkeit der einzelnen Whiskys und der Art und Weise, wie sie vermählt werden. Sie haben keinen direkten Bezug zum Alter oder werden dadurch limitiert. Das milde Geschmacksprofil basiert auf einer perfekten Balance von süßen Früchten und weichen, tiefen Honignoten und lässt feine Nuancen von Holz und das typisch-rauchige Aroma der schottischen Westküste im Abgang zurück.


Johnnie Walker Platinum Label – The Private Blend


Inspiriert von der langen, schottischen Familientradition der „private blends“ ist mit dem Johnnie Walker Platinum Blend ein besonders erlesener Scotch Whisky entstanden. Dem Brauch nach wurden diese kostbaren Tropfen nur mit ausgewählten Personen zu speziellen Gelegenheiten genossen. Diese Exklusivität mutet bereits in seinem Namen an, da Platin eines der kostbarsten, raffiniertesten sowie elegantesten Metalle ist.
Auch das neue Flaschendesign erhält einen ganz besonderen Schliff, welcher sich von den anderen Blends der Johnnie Walker Familie abhebt. Neben den klassischen Elementen – der quadratischen Formgebung, dem geneigten Etikett und dem Logo des „Striding Man“ – verfügt der Johnnie Walker Platinum Label über einen dickeren und kräftigeren Flaschenboden. Die elegant-kantige Facette verleiht dem Whisky einen modernen und ausdrucksstarken Charakter.
Mindestens 18 Jahre reifen die verschiedenen Scotch Whiskys in den Eichenfässern, bevor sie diesem Blend sein ausgeprägtes Profil verleihen. Der typisch süße und elegante Geschmack traditioneller Speyside Whiskys geht mit einer subtil-rauchigen Note einher. Die Aromen von getrocknetem Obst, kräftigem Malz, lieblicher Vanille und fruchtigen Mandarinen runden den Whisky ab. Am besten lässt sich der Johnnie Walker Platinum Label pur oder „on the rocks“ genießen, damit sich der runde Körper des Whiskys voll entfalten kann. 



Die Johnnie Walker Luxusrange


Der Johnnie Walker Gold Label Reserve ist als erster Wegbereiter in die Premium-Kategorie zwischen Johnnie Walker Black Label und dem neuen Johnnie Walker Platinum Label angesiedelt. Preislich liegt dieser Blend bei einem UVP von 38,99 Euro. Johnnie Walker Platinum Label besetzt in der Range den Platz zwischen Johnnie Walker Gold Label Reserve und Johnnie Walker Blue Label. Auch der Preis befindet sich bei einem UVP von 77,99 Euro mittig der beiden Premium-Varianten. 



Dienstag, 22. Mai 2012

H2O - ist Wasser gleich Wasser?

Eine Frage die es sich zu lohnen stellt, denn nass sind sie alle...

Mein alter Freund hat sich diese Frage schon vor langer Zeit auf dem Leib geschrieben und für sich daraus einen festen Lebensinhalt manifestiert. 

Thomas Hartwig mit seiner Firma Leogant weiß nicht nur Antworten, er bietet Lösungen die mehr als nur den Durst stillen.
Ein kurzer Einblick: VIDEO

Wasser filtern ist bekannt und dafür gibt es einige handelsübliche Möglichkeiten. Aber es gibt noch mehr als nur bestimmte Inhaltsstoffe herauszufiltern - hinzufügen, die Qualität des Wassers verbessern. Wie das geht und was man dazu braucht, findet sich bei Leogant.

Was mich besonders freut und darüber hinaus auch stolz macht ist, dass Thomas Hartwig dieses nicht einzig allein als ein Geschäftsmodell betreibt, um den schnellen Euro zu machen, vielmehr be/vertreibt er eine Philosophie des Lebens.
Und wer kennt es nicht; welches Wasser soll ich kaufen, was kostet es, Kisten schleppen und stellt man sich dabei die Frage - Umwelt???

Wenn man sich bei Leogant umschaut und sich mit dem Gedanken trägt umzustellen, dann wird man auch mit Anschaffungskosten konfrontiert. Kosten die einen erstmalig nicht gefällig erscheinen. Rechnet man sich das Ganze aber durch, zu berücksichtigen sind ebenfalls Zeitfaktor für Einkauf und Platzeinsparung, so lohnt es sich in jedem Fall.
Wer Fragen dazu hat, kann sich direkt an Leogant wenden, die allemal ehrlich beantwortet werden.
Zu über 70% besteht unser Körper aus Wasser, allein deswegen sollten wir mehr als 2 Liter Wasser täglich zu uns nehmen. An sich haben wir in Deutschland gutes Wasser aus dem Hahn, was problemlos getrunken werden kann. Aber wie schaut es mit den Mineralien und den Strukturen aus??? Schwierig...

Wer für sich das eine oder andere Mineralwasser vergleichen möchte, kann dieses online unter    http://www.mineralienrechner.de/ tun und erfährt nebenbei noch die Wirkungen der einzelnen Mineralien.

Aber mein Appell gilt nicht dem Mineralienrechner oder dem gekauften Wasser, nein, sondern der Firma LEOGANT.


Bildmaterial / Wasser : www.salvere-wasser.com

Sonntag, 20. Mai 2012

The Standard - New York

Ein kurzer Trip nach New York ist immer klasse. Es gibt soviel zu entdecken und um so schöner, wenn dazu noch die Sonne scheint! Leider war das am Dienstag nicht der Fall, Regen aus Kübeln, Nebel und kühl. Ein guter Zeitpunkt die heißeste Bar in NY Meatpacking District zu besuchen - The Standard Hotel -. 
Dieses Hotel hat es nicht nötig auf der Website die Bar im 18.Stock zu erwähnen...
Voll ist es immer!

Normalerweise kommt man ohne eine Reservierung nicht rein aber wir haben Glück!! Zwar nur ein Stehplatz in der Nähe der güldenen, angestrahlten Mittelsäule, aber um den nebeligen Blick über den Hudson zu genießen und dabei zwei "Bang Bang" zu trinken, reicht es vollkommen.

Schicke Leute, tolle Servicemädels, live Jazzmusik und der Blick ein Traum. So schaut es beim Sundowner aus.
Das ist der beste Zeitpunkt um ein Platz zu bekommen und wie ich im nach hinein gelesen hab, ist auch der Dienstag ein guter Tag.

Wir haben es genossen!
Euer Zeitgeist - Gela

Freitag, 13. April 2012

Frühlingserwachen...

Verwöhnt von den Temperaturen im März, schüttelt es einen jetzt um so mehr. Typisches Aprilwetter...

Wie dem auch sei, kommen wird er gewiss, der Frühling und mit ihm die Lust auf Erfrischung. 
 Aromatisch und nicht zu stark, hör ich immer wieder von meinen Gästen. Nach dem man nun das eigene Portfolio   dieser Kategorie schon durch gemixt hat, wird es wieder mal Zeit für neues.  Inspiriert vom Pimm's Cup, der sich bei uns großer Beliebtheit erfreut, wollte ich diese Richtung beibehalten. 
 Das kam dabei heraus:


- Rosmarin, Ingwer, Zucker, Zitronensaft, Pimms Nr.1, Angostura Bitter, Tonic -


Als erstes wird der Rosmarin (je nach Stärke und Aroma - ca. 1-2 Zweige) und ein Barlöffel frischer Ingwer mit der Menge von 1,5 Barlöffel weißem Zucker ordentlich zerdrückt. Ein freudiger Arbeitsschritt, da hier schon die Aromen einen selber in die Nase steigen und das Umfeld ebenfalls nasal betören. 
 Anschließend werden die weiteren Zutaten hinzu gegeben: 5cl Pimm's Nr.1, 4 Dashes Angostura Bitter und 2cl Zitronensaft. Das ganze kräftig shaken und in einem mit Eiswürfel gefüllten Logdrink Glas durch ein Feinsieb abseihen. Mit etwas Tonic auffüllen und mit einem Rosmarin Zweig und einer dünnen Gurkenscheibe garnieren.
Cheers!!!


Wer die eine oder andere Inspiration sucht/braucht, dem  möchte ich folgendes Buch empfehlen:
"Cocktails - Die besten Drinks der legendären Apotheke Bar in New York"
von Albert Trummer und Markus Metka
(Siehe rechte obere Blog Seite)


Montag, 9. April 2012

Gin - ein Sammelkorb für ALLES?!

Immer wieder gibt es neues über Gin zu lesen.  Besonderheiten wie, einmalige Produktion siehe BOTANIST, limitierte Abfüllungen wie bei Monkey 47, Blue Gin und weitere Hersteller, hoher Alkoholgehalt und eine Vielzahl an Botanicals, sind oft die Aushängeschilder.
Das dabei Deutschland mittlerweile auf sich Aufmerksam macht, haben wir mit Monkey 47-, Duke-, und  Adler Gin erfahren. Jetzt reiht sich ein weiterer Gin aus dem Hause Glansloser mit ein. Ich berichtete in einem vorangegangen Post darüber. 
Aber gibt es noch mehr???
Das Gin sehr facettenreich ist, haben wir wohl alle schon erfahren und dabei auch festgestellt, dass die Menge der ausgewählten Botanicals nicht immer das verspricht, was man sich vorstellt und erhofft hat.
Die Zeitschrift Mixology hat in ihrer letzten Ausgabe 2/2012 einen interessanten Bericht dazu gebracht "Wacholderflut - Black Gin von Glanzloser".
Ich hoffe nur, dass sich diese anscheinend neue Entwicklung von Gin in Rahmen hält - (zu)viele Botanicals, hoher Alkoholgehalt, hohe Preise.
Wird man sich wieder auf das wesentliche besinnen?
Einer hat es schon vor Jahren getan. Hubertus Vallendar mit Noordkorn.
Seit 2005/2006 bereichert dieser Brand die Wacholderwelt und wurde bei der WORLD SPIRITS 2007 / 2008 / 2012 mit Gold prämiert.
- NOORDKORN -
klingt nordisch, ist nordisch...

Folgender Text ist von der Webseite entnommen.

Unsere Idee war es, dass Norden als alte Spirituosenstadt wieder ein unverwechselbares Produkt bekommen sollte. Dafür brauchten wir einen guten "Brenner-Partner" - Hubertus Vallendar, mit dem wir schon seit vielen Jahren erfolgreich zusammenarbeiten. Proben wurden hin und her geschickt, bis der endgültige Wacholdergeist kreiert war, bereitet mit frischen Wacholderbeeren von den Apenninen.

Die Idee:
Nach Festlegung der Flaschenform und Korken sollte der Bezug zur Region hergestellt werden. Der Name "Noordkorn" (mit Doppel-o - als Reminiszenz an die alte Norder Schnapsmarke Doornkaat) wurde geboren.

Der Duft:
Intensive ätherische Kräuteröle, frische reife Wacholderbeeren, Zitrusfrische.

Der Geschmack:
Intensiver Wacholdergeschmack, kühlende Frische, Orangenschale, Kumquats, harmonisch und lang.

Das Etikett:
Dann fehlte nur noch das Etikett, Ole West war sofort begeistert von der Idee und entwarf in seiner unnachahmlich besonderen Weise unser Noordkorn-Etikett.
Im Dezember 2005 wurde der Noordkorn mit großem Erfolg eingeführt. 


Noordkorn, eine Wacholderspirituose die getrost dem Gin zugeordnet werden kann, auch wenn sich keine Deklarierung auf dem Etikett dazu finden lässt. Die Herstellung verläuft nach den gesetzlichen Bestimmungen zu London Dry Gin. 
Erstmals hielt ich vor über 2 Jahren eine Flasche Noordkorn in der Hand und war vom äußeren wie auch vom inneren sehr begeistert.
Die Flasche liegt gut in der Hand (0,7l) und der Inhalt mit 40% Vol. hält das, was bereits im Vorfeld publiziert wurde. Selbst in Mixturen wie in einem Martini Cocktail, Gin Sling, Gin Sour, Martinez, Gin & Tonic uvm, zeigt er Kraft und Beständigkeit. 
Offiziell kein Gin, für mich aber einer der besten "Gins" aus deutschem Lande.  

Noordkorn - 0,7l, 40% Vol., ca. 23 - 25 €